Aktuelle Veranstaltungen


Mittwoch, 29. Juli, Stadtbücherei Bochum, 16:00-18:00 Uhr,
Gustav-Heinemann-Platz 2–6, 44787 Bochum
Zentralbücherei

Gemeinsames Papierfalten und Führung durch die Ausstellung "Origami for Peace - 
Die Kunst des Papierfaltens und die aktuelle Friedensbewegung"

Im Rahmen der Ausstellung “Origami for Peace - Die Kunst des Papierfaltens und die aktuelle Friedensbewegung” führen Mitglieder der Bochumer IPPNW Gruppe durch die Ausstellung und laden zum gemeinsamen Papierfalten ein.

Neben der Präsentation ausgewählter Papierfiguren u. a. des Bochumer Origami-Künstlers und -Experten Malte Pattberg informiert die Bochumer IPPNW Gruppe in der Ausstellung über die Bedeutung der Origami-Kunst für die Anti-Atomwaffen-Bewegung.

Eine Ausstellung der Bochumer IPPNW Gruppe (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund und der Stadtbücherei Bochum

Beginn der Führung: Mittwochs, 16:00 Uhr jeweils am 15., 22. und 29. Juli 2026

Ausstellungsdauer: Freitag, 15. Mai – Freitag, 31. Juli 2026
Eintritt kostenfrei

Ausstellungsbesuch stets während der regulären Öffnungszeiten möglich:
Mo.-Fr.: 10–19 Uhr • Sa.: 10–13 Uhr
So.: geschlossen


16.07.2026

Samstag, 8.8.2026 ab 16.00h, Dortmund, Platz von Hiroshima, ab ca. 17.00h, Dortmund, Friedensplatz

Gedenktag der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki 1945


Auch in diesen Jahr laden unsere Nachbar-IPPNW-Regionalgruppe Dortmund und die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund zu einer Hiroshima-Mahn- und -Gedenkveranstaltung ein:

Am 6. und 9. August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki Ziel der ersten und bislang einzigen Atombombenabwürfe. Damals starben 200 000 Menschen, auch heute noch leiden viele an den Folgen. 
Atomwaffen schaffen unendliches Leid, eine wirksame Hilfe ist nicht möglich. Die Opfer mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten. 

Der Krieg in der Ukraine bedroht auch uns alle mit der Gefahr der atomaren Eskalation. Mögliche Szenarien des Einsatzes von taktischen Atomwaffen werden militärisch durchgespielt. Es droht eine nukleare Spirale. Die atomare Bedrohung ist dadurch so groß wie nie. In Deutschland und auch weltweit wird wieder atomar aufgerüstet, schon vor dem Ukraine-Krieg. Es gibt über 13.000 Atomwaffen, etwa 1.800 davon sind in ständiger Einsatzbereitschaft, das reicht, um alle großen Städte der Welt mehrfach zu zerstören. Die Kündigung aller wichtigen Abrüstungsverträge hat zu einem Klima des Misstrauens geführt. Zusätzlich erhöht die Entwicklung künstlicher Intelligenz in Waffensystemen mit immer kürzeren Warnzeiten das Risiko eines Atomkrieges aus Versehen. Selbst wenn Atomwaffen nicht eingesetzt werden, binden sie gesellschaftliche und finanzielle Ressourcen, die anderswo dringend gebraucht werden.

Die enormen Risiken der Atomwaffen und die unabsehbaren humanitären Folgen lassen nur einen Schluss zu: die Atomwaffen müssen abgeschafft werden. Der beste Weg dafür ist der UN-Atomwaffenverbots-Vertrag, der seit 2021 völkerrechtlich bindend ist. Mittlerweile wurde der Vertrag bereits von über 70 Staaten ratifiziert, fast 100 Staaten haben ihn unterzeichnet.
Die Botschaft, die der Vertrag in die Welt sendet, ist eindeutig: Wir müssen die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen. 
Diese Mahnung richtet sich auch an die Bundesregierung, die weiterhin auf die Nukleare Teilhabe setzt.
Die alte Forderung „No first use“ ist wieder aktuell: Alle Atomwaffenstaaten, v.a. USA und Russland, sollen erklären, dass sie auf den Ersteinsatz von Atomwaffen verzichten – als erste vertrauensbildende Maßnahme. 
Deutschland sollte sich dafür einsetzen und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.

In Dortmund findet aus diesem Anlass am Samstag, dem 8.8.2026 eine Kundgebung mit Demonstration statt, zu der alle Friedensfreundinnen und -freunde eingeladen sind.
16.00h  Treffpunkt  Platz von Hiroshima 
- Ansprachen der Veranstalter und der Unterstützer
ca 16.45h Zug durch die Innenstadt zum Ginkgo-Baum am Stadtgarten.  
17.00 h Kundgebung am Friedensplatz 
- Auftritt der japanischen Trommlergruppe Senryoku Taiko
- Weitere Aktionen

Es rufen auf: IPPNW-Regionalgruppe Dortmund (Internationale ÄrztInnen für die Verhütung eines Atomkriegs), Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund
Unterstützer: AWO-Unterbezirk Dortmund, attac Dortmund, Greenpeace Dortmund, Friedensforum Dortmund

Verantwortlich i.S.d.P.: Dr. Jürgen Huesmann, Ringelohstr. 21, 44269 Dortmund