Aktuelle Veranstaltungen

Thursday March 05, 2026, 11am-12:30pm Eastern Time USA / 5pm-6:30pm CET

Online:
Reversing nuclearization: From nuclear weapons in Belarus and NATO host countries to a European-Nuclear-Weapon Free Zone

Commemorating the anniversaries of the 1954 Bravo nuclear test (Nuclear Victims Remembrance Day) and of Belarus’s 2022 decision to rescind its nuclear-weapon-free status. 

Event outline:
The risks of a nuclear war by accident, miscalculation or intent have increased with various escalatory actions, including the deployment by Russia of nuclear weapons to Belarus, announcement by the U.S. President of a possible resumption of nuclear testing, expiration of the New START agreement and various provocative statements regarding possible use of nuclear weapons in current conflicts including in the Russian invasion of Ukraine.

The Human Rights Committee affirmed in October 2018 that the threat or use of nuclear weapons is “incompatible with respect for the right to life” (under the UN Convention on Civil and Political Rights) and “may amount to a crime under international law”, and that “all States must refrain from developing, producing, testing, acquiring, stockpiling, selling, transferring and using nuclear weapons.”

This has opened the door to raising the issue of human rights and nuclear weapons policies of specific countries in the Human Rights Council. A number of submissions to the Council on this issue have proposed the establishment of regional nuclear-weapon free zones in the Arctic, Europe and North-East Asia as common security approaches to the issue.

March 1 is the anniversary of the Bravo Test – the most destructive nuclear weapons test ever conducted by the United States (in 1954). February 27 is the anniversary of the date in 2022 that the Belarus government changed the constitution of Belarus, rescinding its status as a nuclear-weapon-free country.

This event marks these two days, and revives the proposal originally made by Belarus in 1990 for the establishment of a European Nuclear-Weapon-Free Zone. This was similar to other proposals for a European NWFZ (see A Nuclear Weapon-Free Zone in Europe Concept – Problems – Chances).

Organizers

  • Abolition 2000
  • Basel Peace Office
  • Our House
  • Parliamentarians for Nuclear Nonproliferation and Disarmament
  • UNFOLD ZERO
  • World Federalist Movement
  • World Future Council
  • Mayors for Peace European Chapter

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Das Seminar wird ohne Übersetzung in Englisch abgehalten. Weitere Informationen und den Button zur Registrierung s. unten.

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IPPNW Global Classroom
 

Are you concerned by the direction the world is moving in? Do you want to learn more about nuclear weapons and the risks they pose to human and environmental health? Have you been seeking ways to make change? Do you want to join global efforts to pull us back from the brink of nuclear war and abolish nuclear weapons? 

IPPNW’s 10-month long Global Classroom will deliver a structured, accessible, and high-quality educational program that strengthens global understanding of the humanitarian and environmental impacts of nuclear weapons, the current risks posed by nuclear weapons, and the actions individuals can take to advance the abolition of nuclear weapons.

The Global Classroom will run from February–November 2026, with 12 sessions total including 10 core lessons.

Learn more and register now

 


Freitag, 13. März 2026, 17:00 - 19:00 Uhr
Auslandsgesellschaft Dortmund, Steinstr. 48, 44147 Dortmund (am Nordausgang des Hauptbahnhofs, neben dem Cinestar-Kino)
und Online, s.u.

15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 und 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986

Auch 15 Jahre nach dem Unglück in Fukushima ist die Gefahr durch radioaktive Strahlung natürlich nicht gebannt, wie offiziell verkündet wird. 
Über die atomare und politische Situation in Japan berichtet aus erster Hand Yoko Schlütermann.
40 Jahre nach der Havarie des AKW Tschernobyl tritt nach einem Drohnenangriff wieder Radioaktivität aus dem Sarkophag aus. 
Dr. Johannes Koepchen schildert die Lage vor Ort.
Auch nach der angeblichen Beendigung des Atomzeitalters steht Deutschland weiterhin unter erheblicher atomarer Bedrohung:
Beispiele sind die Atomfabrik in Lingen, die Wiederaufbereitungsanlage in Gronau, das Zwischenlager in Ahaus, neuerdings die Atomtransporte aus Jülich durchs Ruhrgebiet und der geplante Abriss des Reaktors in Hamm-Uentrop – alles das spielt sich in unserer Nähe ab. 
Horst Blume und Dr. Carsten Grüneberg berichten beispielhaft aus langjähriger Erfahrung über die Lage in Hamm.

Angesichts dieser Gefahren und der Heraufbeschwörung eines (Atom-)Krieges stellt sich für viele Bürgerinnen und Bürger die Frage: 
Können uns Bunker vor atomarer Strahlung schützen
Dies nimmt Dr. Jürgen Huesmann kritisch unter die Lupe.

Yoko Schlütermann, Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund: Die aktuelle atomare und politische Lage in Japan
Dr. Carsten Grüneberg, IPPNW Hamm/Horst Blume, BI Hamm: Zum THTR in Hamm
Dr. Johannes Koepchen, IPPNW Dortmund: Die Lage in Tschernobyl
Dr. Jürgen Huesmann, IPPNW Dortmund: Schützen uns Bunker vor AKW-Unfällen und Atombomben?

Eingeladen sind alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger. 

Präsenz: Auslandsgesellschaft Dortmund, Steinstr. 48, 44147 Dortmund (am Nordausgang des Hauptbahnhofs, neben dem Cinestar-Kino)

Online: Wer per Zoom teilnehmen möchte, bekommt einen Link zugeschickt.
Anmeldung an: veranstaltungen@auslandsgesellschaft.de.

Veranstalter:
Deutsch-Japanische Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft.de
Dortmunder Ärztinnen und Ärzte gegen atomare Bedrohung, IPPNW, Regionalgruppe Dortmund

Ihr Ansprechpartner: Dr. Jürgen Huesmann, E-Mail: Huesmann-j@t-online.de

 

Hinweis: 

Dienstag, 24. Februar 2026, 19.00 Uhr 
Bahnhof Langendreer, Raum 6 

Militarisierung im Gesundheitswesen

In dieser Veranstaltung setzen sich Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen kritisch mit der zunehmenden Militarisierung von Gesellschaft und Medizin auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden, während es im Gesundheitswesen seit Jahren an angemessenen Löhnen, Personal und Ausstattung fehlt. Der Vortrag thematisiert die Pläne, das Gesundheitswesen „kriegstauglich“ zu machen, und stellt ihnen eine klare Haltung entgegen: Die Aufgabe von Gesundheitsfachkräften ist es nicht, Kriege vorzubereiten oder ihre Folgen zu verwalten, sondern Leid zu verhindern. mehr

Eine Veranstaltung von Bahnhof Langendreer in Zusammenarbeit mit dem Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää)

Eintritt frei

Zurückliegende Veranstaltungen

Sonntag, 18. Januar 2026, 16:00 Uhr
KoFabrik, Stührmeyerstraße 33, 44787 Bochum

29. politischer Kaffeeklatsch der Attac-Gruppe Bochum mit 
Dr. med. Ingrid Farzin, IPPNW Bochum

Fünf Jahre Atomwaffenverbotsvertrag. Geschichte und Inhalt

Vortrag und Diskussion

Seit 5 Jahren ist der Atomwaffenverbotsvertrag völkerrechtlich verbindlich in Kraft. - 73 Staaten haben ihn unterzeichnet und ratifiziert, über 600 NGOs unterstützen ihn. Deutschland ist nicht dabei, sondern vertraut auf die Nukleare Teilhabe in der NATO. Und doch ist gerade in den letzten Jahren die Atomkriegsgefahr enorm gestiegen, die “doomsday clock” steht erstmals seit 1947 auf 89 Sekunden vor 12. 
Kann uns das Völkerrecht vor dem Atomkrieg schützen? Denn, wie UN-Generalsekretär Guterres treffend formulierte, “Wir müssen die Atomwaffen vernichten, bevor sie uns vernichten”. 

Dr. Ingrid Farzin von der Bochumer IPPNW-Gruppe berichtet über Geschichte und Inhalt des Vertrags, und freut sich auf die Diskussion über seine und unsere Zukunft.

Der Eintritt ist frei 


Was bedeutet ein „kriegstüchtiges“ Gesundheitssystem für uns alle?

Montag, 8. Dezember 2025, 19.30 Uhr Café Central im Grillo-Theater Theaterplatz 11, 45127 Essen

Im Rahmen der „Zeitenwende“ soll sich auch unser Gesund￾heitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereiten. 
Deutschland wird in den strategischen Denkmodellen als Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Truppen gesehen. 
Außerdem soll unser Land Drehscheibe und Behandlungsort für verwundete NATO-Soldat*innen werden. Krankenhäuser sollen 
kriegstauglich werden – vorbereitende Maßnahmen laufen schon heute.

Was sind die Risiken und Nebenwirkungen dieser Planungen? 
Was bedeutet dies für die Beschäftigten? Aber was bedeutet dies auch für uns Bürger, die wir medizinische Hilfe benötigen? 
Ist das alles unausweichlich? Wie kann das Gesundheitswesen zivil bleiben? 
Welche Rolle spielen Feindbilder oder Angst? 

Diese Fragen werden von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet und gemeinsam diskutiert. 

Im Podium sind: 
- Ute Rippel-Lau, Fachärztin Allgemeinmedizin, Hamburg, IPPNW
- Dr. Angelika Claußen, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, Bielefeld, Vorstand IPPNW
- PD Dr. Andreas Follmann, Anästhesist, Aachen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin
- Christian Kromberg, Stadt Essen – Geschäftsbereichsvorstand für die Bereiche Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung

Moderation: Klinikpfarrer Uwe Matysik, Evangelische Huyssens-Stiftung Essen 

Veranstaltende:
IPPNW – Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, 
Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V., Regionalgruppe Essen |
Essener Friedensforum | pax christi Diözesanverband Essen | Friedens￾kreis Billebrinkhöhe im Forum Billebrinkhöhe | Wehrhaft ohne Waffen 
Modellregion Essen | EXILE Kulturkoordination e.V. | Schauspiel Essen
 

 

 

Donnerstag, 04. Dezember 2025, 19.00-20.30 Uhr
Pauluskirche, Grabenstraße 9, 44787 Bochum

- "Ein Haus aus Dynamit" - "A House of Dynamite" ...

... das hat die atomare Abschreckungspolitik aus unserem Globus gemacht. Ein Haus, im dem eine Fehlzündung uns und unsere gesamte Zivilisation verbrennen kann. 

Können wir "aus Versehen" in einen Atomkrieg hineinrutschen? 

Eindringlich zeigt der Netflix-Film "A House of Dynamite", die 20 Minuten, die den Verantwortlichen in den USA nach einem Angriffsalarm bis zum atomaren Gegenschlag mit ihren Atombomben laut Einsatzplan  bleiben würde. Zum Glück ist es ein spannender, wenn auch makabrerer Thriller, keine Dokumentation. Mehr zum Film
Doch im Jahr 1983, mitten im Kalten Krieg, gab es tatsächlich einen Angriffsalarm, der die Welt an den Rand eines Atomkriegs zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion führte. Einer Raketenabwehrstation nahe Moskau wurde ein Angriff US-amerikanischer Raketen gemeldet, der nach allen Sicherheitsüberprüfungen immer wieder bestätigt wurde. Der diensthabende Offizier, Stanislaw Petrow, stufte schließlich, entgegen dem Sicherheitsprotokoll, die Meldung als Fehlalarm ein und verhinderte so den atomaren Gegenschlag. Später stellte sich heraus, dass Sonnenreflexionen von Beobachtungssatelliten als Raketenstarts fehlinterpretiert worden waren.

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Können wir "aus Versehen" in einen Atomkrieg hineinrutschen? 

 Diese Frage wollen wir folgenden Referenten stellen: 

Karl Schumacher aus Oberhausen. 
Als 1998 bekannt wurde, wie nah die Welt einem Atomkrieg gewesen ist, bewegte es ihn so sehr, dass er sich auf den weg nach Moskau machte, um Herrn Petrow zu danken. Danken für die Rettung von Millionen Menschen vor dem Atomtod (mehr) 
Karl Schumacher wird uns von seiner persönlichen Begegnung mit Stanislav Petrow berichten. 

Dr. Jürgen Altmann, Privatdozent i.R., Physiker und Friedensforscher an der TU Dortmund.
Seit 1985 bearbeitet er wissenschaftlich technische Probleme der Abrüstung. Eine seiner Hauptfragen ist: Welche Folgen für den Frieden würden neue Waffensysteme bringen, insbesondere unbemannte und autonome Systeme und  der Einsatz von KI.

Krysztof Daletski hat gemeinsam mit seiner Tochter ein Lied über Stanislaw Petrow geschrieben, das beide  mit anderen Friedensliedern vortragen werden.

Eine Veranstaltung der Regionalgruppe der IPPNW - Internationale Ärztinnen n Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs.

Der Eintritt ist frei.

V.i.S.d.P.: Dr. med. Ingrid Farzin, mailto: ingrid-farzin@mailbox.org  

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