Freitag, 08. Mai 2026 ab 09:00 Uhr, Rathaus Bochum, Vorplatz

Schulstreik „Nie wieder Wehrpflicht! Nie wieder Krieg“
 

Am Freitag, dem 8. Mai, streiken Bochumer Schülerinnen und Schüler gegen die drohende Wiedereinführung des Wehrdienstes. Der dritte bundesweite Schulstreik findet in über einhundert Städten statt. Die Bochumer Kundgebung mit anschließender Demonstration startet um 9 Uhr am Bochumer Rathaus. „Wir wollen kein Kanonenfutter sein! Wir wollen nicht für die Schützengräben ausgebildet werden!“, heißt es im Aufruf der freistunde_bochum. Mit dem Datum 8. Mai wird zugleich an das Ende des letzten Krieges in Deutschland erinnert. „Am 8. Mai 1945 wurde der zweite Weltkrieg beendet. Der Krieg hatte 2000 Tage lang täglich Zerstörung, Leid und Tod mit sich gebracht. Er kostete über 60 Millionen Menschen weltweit das Leben. Etwas, das niemand von uns erneut erleben möchte…" Weiterlesen auf der Seite des Friedensplenums Bochum

Die IPPNW solidarisiert sich mit den Schülern und Schülerinnen, die heute unter dem Motto „Nie wieder Wehrpflicht! Nie wieder Krieg“ auf die Straße gehen. Sie fordert von der Bundesregierung einen Strategiewechsel mit eigenen Initiativen zur Beendigung des Ukrainekrieges: Weg von militärischer Logik hin zur Diplomatie und zu einem Interessensausgleich als Grundlage für einen nachhaltigen Frieden.

Grußadresse von Dr. Ingrid Farzin, IPPNW-Regionalgruppe Bochum, hier.


Freitag, 13. März 2026, 17:00 - 19:00 Uhr
Auslandsgesellschaft Dortmund, Steinstr. 48, 44147 Dortmund (am Nordausgang des Hauptbahnhofs, neben dem Cinestar-Kino)
und Online, s.u.

15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 und 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986

Auch 15 Jahre nach dem Unglück in Fukushima ist die Gefahr durch radioaktive Strahlung natürlich nicht gebannt, wie offiziell verkündet wird. 
Über die atomare und politische Situation in Japan berichtet aus erster Hand Yoko Schlütermann.
40 Jahre nach der Havarie des AKW Tschernobyl tritt nach einem Drohnenangriff wieder Radioaktivität aus dem Sarkophag aus. 
Dr. Johannes Koepchen schildert die Lage vor Ort.
Auch nach der angeblichen Beendigung des Atomzeitalters steht Deutschland weiterhin unter erheblicher atomarer Bedrohung:
Beispiele sind die Atomfabrik in Lingen, die Wiederaufbereitungsanlage in Gronau, das Zwischenlager in Ahaus, neuerdings die Atomtransporte aus Jülich durchs Ruhrgebiet und der geplante Abriss des Reaktors in Hamm-Uentrop – alles das spielt sich in unserer Nähe ab. 
Horst Blume und Dr. Carsten Grüneberg berichten beispielhaft aus langjähriger Erfahrung über die Lage in Hamm.

Angesichts dieser Gefahren und der Heraufbeschwörung eines (Atom-)Krieges stellt sich für viele Bürgerinnen und Bürger die Frage: 
Können uns Bunker vor atomarer Strahlung schützen
Dies nimmt Dr. Jürgen Huesmann kritisch unter die Lupe.

Yoko Schlütermann, Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund: Die aktuelle atomare und politische Lage in Japan
Dr. Carsten Grüneberg, IPPNW Hamm/Horst Blume, BI Hamm: Zum THTR in Hamm
Dr. Johannes Koepchen, IPPNW Dortmund: Die Lage in Tschernobyl
Dr. Jürgen Huesmann, IPPNW Dortmund: Schützen uns Bunker vor AKW-Unfällen und Atombomben?

Eingeladen sind alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger. 

Präsenz: Auslandsgesellschaft Dortmund, Steinstr. 48, 44147 Dortmund (am Nordausgang des Hauptbahnhofs, neben dem Cinestar-Kino)

Online: Wer per Zoom teilnehmen möchte, bekommt einen Link zugeschickt.
Anmeldung an: veranstaltungen@auslandsgesellschaft.de.

Veranstalter:
Deutsch-Japanische Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft.de
Dortmunder Ärztinnen und Ärzte gegen atomare Bedrohung, IPPNW, Regionalgruppe Dortmund

Ihr Ansprechpartner: Dr. Jürgen Huesmann, E-Mail: Huesmann-j@t-online.de


Thursday March 05, 2026, 11am-12:30pm Eastern Time USA / 5pm-6:30pm CET

Online:
Reversing nuclearization: From nuclear weapons in Belarus and NATO host countries to a European-Nuclear-Weapon Free Zone

Commemorating the anniversaries of the 1954 Bravo nuclear test (Nuclear Victims Remembrance Day) and of Belarus’s 2022 decision to rescind its nuclear-weapon-free status. 

Event outline:
The risks of a nuclear war by accident, miscalculation or intent have increased with various escalatory actions, including the deployment by Russia of nuclear weapons to Belarus, announcement by the U.S. President of a possible resumption of nuclear testing, expiration of the New START agreement and various provocative statements regarding possible use of nuclear weapons in current conflicts including in the Russian invasion of Ukraine.

The Human Rights Committee affirmed in October 2018 that the threat or use of nuclear weapons is “incompatible with respect for the right to life” (under the UN Convention on Civil and Political Rights) and “may amount to a crime under international law”, and that “all States must refrain from developing, producing, testing, acquiring, stockpiling, selling, transferring and using nuclear weapons.”

This has opened the door to raising the issue of human rights and nuclear weapons policies of specific countries in the Human Rights Council. A number of submissions to the Council on this issue have proposed the establishment of regional nuclear-weapon free zones in the Arctic, Europe and North-East Asia as common security approaches to the issue.

March 1 is the anniversary of the Bravo Test – the most destructive nuclear weapons test ever conducted by the United States (in 1954). February 27 is the anniversary of the date in 2022 that the Belarus government changed the constitution of Belarus, rescinding its status as a nuclear-weapon-free country.

This event marks these two days, and revives the proposal originally made by Belarus in 1990 for the establishment of a European Nuclear-Weapon-Free Zone. This was similar to other proposals for a European NWFZ (see A Nuclear Weapon-Free Zone in Europe Concept – Problems – Chances).

Organizers

  • Abolition 2000
  • Basel Peace Office
  • Our House
  • Parliamentarians for Nuclear Nonproliferation and Disarmament
  • UNFOLD ZERO
  • World Federalist Movement
  • World Future Council
  • Mayors for Peace European Chapter

more

Das Seminar wird ohne Übersetzung in Englisch abgehalten. Weitere Informationen und den Button zur Registrierung s. unten.

Register for the March 5 event 


Dienstag, 24. Februar 2026, 19.00 Uhr
Bahnhof Langendreer, Raum 6

Militarisierung im Gesundheitswesen
 

In dieser Veranstaltung setzen sich Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen kritisch mit der zunehmenden Militarisierung von Gesellschaft und Medizin auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden, während es im Gesundheitswesen seit Jahren an angemessenen Löhnen, Personal und Ausstattung fehlt. Der Vortrag thematisiert die Pläne, das Gesundheitswesen „kriegstauglich“ zu machen, und stellt ihnen eine klare Haltung entgegen: Die Aufgabe von Gesundheitsfachkräften ist es nicht, Kriege vorzubereiten oder ihre Folgen zu verwalten, sondern Leid zu verhindern. mehr

Eine Veranstaltung von Bahnhof Langendreer in Zusammenarbeit mit dem Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää)

Eintritt frei


Sonntag, 18. Januar 2026, 16:00 Uhr
KoFabrik, Stührmeyerstraße 33, 44787 Bochum

29. politischer Kaffeeklatsch der Attac-Gruppe Bochum mit 
Dr. med. Ingrid Farzin, IPPNW Bochum

Fünf Jahre Atomwaffenverbotsvertrag. Geschichte und Inhalt

Vortrag und Diskussion

Seit 5 Jahren ist der Atomwaffenverbotsvertrag völkerrechtlich verbindlich in Kraft. - 73 Staaten haben ihn unterzeichnet und ratifiziert, über 600 NGOs unterstützen ihn. Deutschland ist nicht dabei, sondern vertraut auf die Nukleare Teilhabe in der NATO. Und doch ist gerade in den letzten Jahren die Atomkriegsgefahr enorm gestiegen, die “doomsday clock” steht erstmals seit 1947 auf 89 Sekunden vor 12. 
Kann uns das Völkerrecht vor dem Atomkrieg schützen? Denn, wie UN-Generalsekretär Guterres treffend formulierte, “Wir müssen die Atomwaffen vernichten, bevor sie uns vernichten”. 

Dr. Ingrid Farzin von der Bochumer IPPNW-Gruppe berichtet über Geschichte und Inhalt des Vertrags, und freut sich auf die Diskussion über seine und unsere Zukunft.

Der Eintritt ist frei 


Montag, 08. Dezember 2025, 19:30 Cafe Central im Grillo-Theater, Theaterplatz 11, 45127 Essen

Was bedeutet ein „kriegstüchtiges“ Gesundheitssystem für uns alle? 

 

Im Rahmen der „Zeitenwende“ soll sich auch unser Gesund￾heitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereiten. 
Deutschland wird in den strategischen Denkmodellen als Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Truppen gesehen. 
Außerdem soll unser Land Drehscheibe und Behandlungsort für verwundete NATO-Soldat*innen werden. Krankenhäuser sollen 
kriegstauglich werden – vorbereitende Maßnahmen laufen schon heute.

Was sind die Risiken und Nebenwirkungen dieser Planungen? 
Was bedeutet dies für die Beschäftigten? Aber was bedeutet dies auch für uns Bürger, die wir medizinische Hilfe benötigen? 
Ist das alles unausweichlich? Wie kann das Gesundheitswesen zivil bleiben? 
Welche Rolle spielen Feindbilder oder Angst? 

Diese Fragen werden von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet und gemeinsam diskutiert. 

Im Podium sind: 
- Ute Rippel-Lau, Fachärztin Allgemeinmedizin, Hamburg, IPPNW
- Dr. Angelika Claußen, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, Bielefeld, Vorstand IPPNW
- PD Dr. Andreas Follmann, Anästhesist, Aachen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin
- Christian Kromberg, Stadt Essen – Geschäftsbereichsvorstand für die Bereiche Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung

Moderation: Klinikpfarrer Uwe Matysik, Evangelische Huyssens-Stiftung Essen 

Veranstaltende:
IPPNW – Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, 
Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V., Regionalgruppe Essen |
Essener Friedensforum | pax christi Diözesanverband Essen | Friedens￾kreis Billebrinkhöhe im Forum Billebrinkhöhe | Wehrhaft ohne Waffen 
Modellregion Essen | EXILE Kulturkoordination e.V. | Schauspiel Essen


Donnerstag, 04. Dezember 2025, 19.00-20.30 Uhr, Pauluskirche, Grabenstraße 9, 44787 Bochum

Karl Schumacher, Oberhausen und 
Dr. Jürgen Altmann, TU Dortmund

- "Ein Haus aus Dynamit" - "A House of Dynamite" ...

... das hat die atomare Abschreckungspolitik aus unserem Globus gemacht. Ein Haus, im dem eine Fehlzündung uns und unsere gesamte Zivilisation verbrennen kann. 

Können wir "aus Versehen" in einen Atomkrieg hineinrutschen? 

Eindringlich zeigt der Netflix-Film "A House of Dynamite", die 20 Minuten, die den Verantwortlichen in den USA nach einem Angriffsalarm bis zum atomaren Gegenschlag mit ihren Atombomben laut Einsatzplan  bleiben würde. Zum Glück ist es ein spannender, wenn auch makabrerer Thriller, keine Dokumentation. Mehr zum Film
Doch im Jahr 1983, mitten im Kalten Krieg, gab es tatsächlich einen Angriffsalarm, der die Welt an den Rand eines Atomkriegs zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion führte. Einer Raketenabwehrstation nahe Moskau wurde ein Angriff US-amerikanischer Raketen gemeldet, der nach allen Sicherheitsüberprüfungen immer wieder bestätigt wurde. Der diensthabende Offizier, Stanislaw Petrow, stufte schließlich, entgegen dem Sicherheitsprotokoll, die Meldung als Fehlalarm ein und verhinderte so den atomaren Gegenschlag. Später stellte sich heraus, dass Sonnenreflexionen von Beobachtungssatelliten als Raketenstarts fehlinterpretiert worden waren.

###MORE###

Können wir "aus Versehen" in einen Atomkrieg hineinrutschen? 

 Diese Frage wollen wir folgenden Referenten stellen: 

Karl Schumacher aus Oberhausen. 
Als 1998 bekannt wurde, wie nah die Welt einem Atomkrieg gewesen ist, bewegte es ihn so sehr, dass er sich auf den weg nach Moskau machte, um Herrn Petrow zu danken. Danken für die Rettung von Millionen Menschen vor dem Atomtod (mehr) 
Karl Schumacher wird uns von seiner persönlichen Begegnung mit Stanislav Petrow berichten. 

Dr. Jürgen Altmann, Privatdozent i.R., Physiker und Friedensforscher an der TU Dortmund.
Seit 1985 bearbeitet er wissenschaftlich technische Probleme der Abrüstung. Eine seiner Hauptfragen ist: Welche Folgen für den Frieden würden neue Waffensysteme bringen, insbesondere unbemannte und autonome Systeme und  der Einsatz von KI.

Krysztof Daletski hat gemeinsam mit seiner Tochter ein Lied über Stanislaw Petrow geschrieben, das beide  mit anderen Friedensliedern vortragen werden.

Eine Veranstaltung der Regionalgruppe der IPPNW - Internationale Ärztinnen n Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs.

Der Eintritt ist frei.

V.i.S.d.P.: Dr. med. Ingrid Farzin, mailto: ingrid-farzin@mailbox.org  

###LESS###


Dienstag, 07. Oktober 2025, 17.30 - 19.00 Uhr
Stadtbücherei Bochum, Zentralbücherei, Obergeschoss, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum

Kai Budelmann, Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV), Ruhr-Universität Bochum

Friedenssicherung – zur aktuellen Lage


Vortrag und Gespräch

Der Vortrag widmet sich dem Recht der Friedenssicherung und grundlegenden Fragen rund um das Thema.
Warum gibt es ein Recht mit dieser Aufgabe? Wie funktioniert es? Steckt es in der Krise?
Zuletzt werden Nuklearwaffen aus völkerrechtlicher Perspektive beleuchtet.
Eine Veranstaltung der Stadtbücherei Bochum und von UniverCity Bochum e. V. in Kooperation mit der Bochumer IPPNW-Gruppe im Rahmen des HdW-Jahresthemas "Sicherheit" und der Ausstellung: Hibakusha weltweit – die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“ (02.09.-31.10.2025) mehr
 

Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 02. September - 31. Oktober 2025, Stadtbücherei Bochum, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum
Zentralbücherei, Obergeschoss 

Ausstellung: Hibakusha weltweit – die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“

mehr
 

Weltweit besondere Sichtbarkeit haben die "Hibakusha" 2024 bekommen, als die japanische Friedensorganisation "Hibakusha Nihon Hidankyō", die sich gegen die nukleare Aufrüstung in der Welt und für die Erinnerung an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki einsetzt, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Die Ausstellung zeigt anhand von Plakaten die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“ – vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition – und wurde entwickelt von IPPNW Deutschland (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.), Friedensnobelpreisträger 1985.

 


Dienstag, 02.09.2025, 16.30 - 18.30 Uhr

Programm der Eröffnungsveranstaltung:

16:30 Uhr Begrüßung/Grußworte und Präsentation der Ausstellung
im Anschluss:

Filmvorführung: SILENT FALLOUT

Japan 2023, Regie: Hideaki Ito, 76 Min., engl. OmU, FSK: 0

Ausstellungsbesuch stets während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei möglich:
Mo.-Fr.: 10–19 Uhr • Sa.: 10–13 Uhr
So.: geschlossen
 

 


Dienstag, 23. September 2025, 17.30 - 19.00 Uhr
Stadtbücherei Bochum, Zentralbücherei, Obergeschoss, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum

PD Dr. Jürgen Altmann, Fakultät Physik (Experimentelle Physik 3), TU Dortmund

Die Gefahr durch Atomwaffen steigt - Wie kann die Menschheit sie abschaffen?


Was können wir dazu beitragen?
Vortrag und Gespräch

Die Bomben über Hiroshima und Nagasaki haben der Menschheit die fürchterlichen Folgen von Atomwaffen gezeigt. Jürgen Altmann (PD Dr., im Ruhestand) ist Physiker und Friedensforscher an der Technischen Universität Dortmund. Seit 1985 bearbeitet er wissenschaftlich-technische Probleme der Abrüstung. Hauptfragen sind: Welche Folgen für den Frieden würden neue Waffenarten bringen? Wie könnte man sie im Vorfeld verbieten oder begrenzen? Größere Studien befassten sich mit Laserwaffen, Raketenabwehr, Nanotechnik sowie unbemannten und autonomen Waffensystemen. In der Lehre behandelt er Atom- und andere Waffen, Begrenzungsverträge sowie die Überprüfung, ob sie eingehalten werden. 


Eine weitere globale Gefahr ist der "nukleare Winter". Zwar haben USA und UdSSR nach dem Kalten Krieg ihre Arsenale verringert, aber es gibt immer noch weltweit etwa 12.000 nukleare Gefechtsköpfe. Die Staaten modernisieren ihre Waffen und deren Träger (Bomber, Raketen auf Land und in U-Booten). Dadurch, aber auch durch öffentliche Drohungen, steigt die Atomkriegsgefahr. Was können wir in Europa und in Deutschland beitragen, um zur Abschaffung von Atomwaffen zu kommen.
###MORE###

 

Jürgen Altmann (PD Dr., im Ruhestand) ist Physiker und Friedensforscher an der Technischen Universität Dortmund. Seit 1985 bearbeitet er wissenschaftlich-technische Probleme der Abrüstung. Hauptfragen sind: Welche Folgen für den Frieden würden neue Waffenarten bringen? Wie könnte man sie im Vorfeld verbieten oder begrenzen? Größere Studien befassten sich mit Laserwaffen, Raketenabwehr, Nanotechnik sowie unbemannten und autonomen Waffensystemen. In der Lehre behandelt er Atom- und andere Waffen, Begrenzungsverträge sowie die Überprüfung, ob sie eingehalten werden.

Eine Veranstaltung der Bochumer IPPNW Gruppe (Deutsche Sektion der Int. Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) in Kooperation mit der Stadtbücherei Bochum im Rahmen des HdW-Jahresthemas "Sicherheit" und der Ausstellung: Hibakusha weltweit – die Gesundheits- und Umweltfolgen der„Nuklearen Kette“ (02.09.-31.10.2025), siehe unten.
 

 

###LESS###


Montag, 01. September 2025, 18.30 Uhr
Freiraum Dahlhausen Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit Bochum-Dahlhausen e.V., IfNuN, Dr.-C.-Otto-Straße 126, 44879 Bochum-Dahlhausen

Wie geht Frieden? Zwei Vorträge und Gesprächsrunde


Dr. Gabriele von Wahlert, IPPNW; Bremen, Wie geht Frieden? - 80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki. Für eine Welt ohne Atomwaffen

Arno Lohmann, Wie geht Frieden? Einsichten der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshal B. Rosenberg

Der Eintritt ist frei


Montag, 09. September 2025, 19.00 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung Hibakusha weltweit – die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“Stadtbücherei Bochum, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum

“Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da.”

Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion
Literaturkonzert mit Rima Ideguchi (Musik) und Fabian Liedtke (Text)

Der Eintritt ist frei.


Mittwoch, 22. Oktober 2025, 19.00 Uhr
Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33
Andreas Zumach, Journalist und Buchautor

"Kriegstüchtig" oder friedensfähig?
 

In seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion wird es um die Fragen gehen, ob Russland nach dem Krieg gegen die Ukraine in wenigen Jahren die baltischen Staaten, Polen und auch Deutschland angreifen könnte. Mit dieser Bedrohungsbehauptung soll unser Land durch massive, kostspielige Aufrüstung und innergesellschaftliche Militarisierung „kriegstüchtig“ gemacht werden. Doch stimmt die Bedrohungsbehauptung? Und wie könnte Deutschland friedensfähig statt „kriegstüchtig“ werden? Und welche Chancen gibt es für Rüstungskontrolle und Entspannung in Europa mit Russland?

Andreas Zumach ist freischaffender Journalist und Buchautor, war von 1988-2020 Korrespondent am UNO-Sitz in Genf für die „tageszeitung“ (taz) und weitere Zeitungen, Rundfunk-und Fernsehanstalten und ist Experte für Themen der Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Völkerrecht und Menschenrechte.


Mittwoch, 29. Oktober 2025, 17.30 - 19.00 Uhr
Stadtbücherei Bochum, Zentralbücherei, Obergeschoss, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum

Vortrag von und Gespräch mit Prof. Dr. Tahani NadimCollege for Social Sciences and Humanities der University Alliance Ruhr und der Ruhr-Universität Bochum

Erinnern, bewegen, kämpfen – Frieden als kollektiver Prozess


Die Wissenschaftssoziologin Prof Dr. Tahani Nadim unterrichtet seit 2024 am College for Social Sciences and Humanities der University Alliance Ruhr und der Ruhr-Universität Bochum im noch jungen Forschungsfeld "Digital Humanities". In ihrer Forschung vereint Nadim die Felder Soziologie, Anthropologie, Wissenschaftsgeschichte und Kulturwissenschaften und untersucht u. a., wie sich digitale Technologien und digitale Sammlungspraktiken auf Erinnerungskulturen auswirken.

Eine Veranstaltung der Stadtbücherei Bochum und von UniverCity Bochum e. V. in Kooperation mit der Bochumer IPPNW-Gruppe im Rahmen des HdW-Jahresthemas "Sicherheit" und der Ausstellung: Hibakusha weltweit – die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“ (02.09.-31.10.2025), mehr

Der Eintritt ist frei


Falttermine im Projekt Sadakos Kraniche in Bochum und Wattenscheid: 



- Mittwoch, 09. April 2025, 16.00-17.30 Uhr
  Seniorenbüro Nord, Gerther Straße 20, 44805 Bochum
  Pressebericht: Falten für den Frieden – Origami-Kraniche im Seniorenbüro Nord

 

-  Montag, 28.04.2025, 16.30-17.30 Uhr
   Stadtbücherei Bochum-Linden, Hattinger Straße 804 - 806, 44879 Bochum

 

- Freitag, 02. Mai 2025, 14.00-16.00 Uhr
  Volkshochschule VHS Bochum, Foyer, Gustav-Heinemann-Platz 6, 44787 Bochum

 

- Freitag, 09. Mai, von 18.15 - 19.15 Uhr
   nach dem Freitagskonzert der Pauluskirche (Konzertbeginn: 17.00 Uhr
   Pauluskirche, Innenstadt, Grabenstraße 9, 44787 Bochum

 

- Mittwoch, 14. Mai 2025,  18.00-19.00 Uhr
   Seniorenbüro Nord, Quartierstreff, Gerther Straße 20, 44805 Bochum

 

- Freitag, 16. Mai, 14.00-18.00 Uhr
   Museum unter Tage, Nevelstr. 29, 44795 Bochum

- Dienstag, 20. Mai 2025, 10.00-12.00 Uhr
  Alte Kirche Wattenscheid, Marktcafe, Alter Markt 5, 44866 Bochum-Wattenscheid


- Freitag, 23. Mai, von 18.15 - 19.15 Uhr
   nach dem Freitagskonzert der Pauluskirche (Konzertbeginn: 17.00 Uhr)
  Pauluskirche, Innenstadt, Grabenstraße 9, 44787 Bochum

- Samstag, 24.05.2025, 11.00-17.00 Uhr

  Fritz-Bauer-Forum, Feldmark 107, 44803 Bochum

- Samstag, 24. Mai 2025, 12.00-13 Uhr, im Rahmen des Musikschulfestes
  Bezirksmusikschule Bochum-Linden, Hattinger Straße 638,  44879 Bochum

- Freitag, 30. Mai und Freitag, 06. Juni, 14.00 -16.00 Uhr
  Volkshochschule VHS Bochum, Foyer, Gustav-Heinemann-Platz, 44787 Bochum
  Pressebericht: WDR Lokalzeit Ruhr, hier, ab Min. 13:40.

- Montag, 02. Juni 2025, von 16.30 - 17.30 Uhr
  Stadtbücherei Bochum, Zentralbücherei, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum
  Ausstellungseröffnung: Sadakos Kraniche – 80 Jahre Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki (1945-2025) 

- Dienstag, 03. Juni 2025, 14.00-16.00 Uhr
  Bibliothek der Dinge, Westfield Ruhrpark, Pop-Up-Store,  Am Einkaufszentrum 1, 44791 Bochum

- Dienstag, 03. Juni 2025, 10.00 - 12.00 Uhr
  Alte Kirche Wattenscheid, Marktcafe, Alter Markt 5, 44866 Bochum-Wattenscheid

- Mittwoch, 04. Juni 2025, 18.00 - 19.30 Uhr
   Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44777 Bochum
   Vortrag: Dr. Hans Hanke, Bochum
   Bochumer Glocken für die Weltfriedenskirche in Hiroshima (1952)
   anschl.:
   Impuls 1: Arno Lohmann, Bericht vom Konzert in der Weltfriedenskirche 2015
   Impuls 2: Dr. med. Ingrid Farzin, 15.000 Kraniche für Hiroshima 2025, Projekt der Regionalgruppe Bochum der IPPNW
 

- Dienstag, 10. Juni 2025, 14.00-16.00 Uhr
   Bibliothek der Dinge, Westfield Ruhrpark, Pop-Up-Store,  Am Einkaufszentrum 1, 44791 Bochum

- Mittwoch, 11. Juni 2025, 18.00-19.00 Uhr
   Seniorenbüro Nord, Quartierstreff, Gerther Straße 20, 44805 Bochum
 

- Freitag, 13. Juni 2025 von 18.15-19.15 Uhr
   nach dem Freitagskonzert der Pauluskirche (Konzertbeginn: 17.00 Uhr)
   Pauluskirche, Innenstadt, Grabenstraße 9, 44787 Bochum
 

- Sonntag, 15. Juni 2025, 11.30 - 16.00 Uhr
   am Stand der "Omas gegen rechts" beim Stadtteilfest "Bänke raus"
   Bochum-Langendreer, Am Stern
 

- Dienstag, 17. Juni 2025, 14.00-16.00 Uhr
   Bibliothek der Dinge, Westfield Ruhrpark, Pop-Up-Store, Am Einkaufszentrum 1, 44791 Bochum
 

- Freitag, 20. Juni 2025 von 18.15-19.15 Uhr
   nach dem Freitagskonzert der Pauluskirche (Konzertbeginn: 17.00 Uhr)
   Pauluskirche, Innenstadt, Grabenstraße 9, 44787 Bochum

- Dienstag, 24. Juni 2025, 10.00 - 12.00 Uhr
   Alte Kirche Wattenscheid, Marktcafe, Alter Markt 5, 44866 Bochum-Wattenscheid

- Dienstag, 24. Juni 2025, 14.00-16.00 Uhr
   Bibliothek der Dinge, Westfield Ruhrpark, Pop-Up-Store, Am Einkaufszentrum 1, 44791 Bochum

- Freitag, 27. Juni 2025, 18.15-19.15 Uhr
   nach dem Freitagskonzert der Pauluskirche (Konzertbeginn: 17.00 Uhr)
   Pauluskirche in der Innenstadt, Grabenstraße 9, 44787 Bochum

Mittwoch, 06. August 2025, 16.00-18.00 Uhr
Stadtbücherei Bochum, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum
Die Atomkriegsgefahr damals und heute.
Ausstellungs-Gespräch zum 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki
mit Anton Storms und Dr. med. Ingrid Farzin (IPPNW)
 

Dienstag, 12. August 2025, 17.00 Uhr
Stadtbücherei Bochum, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44777 Bochum
Einladung der Zentralbücherei
Führung durch die Ausstellung

 


IPPNW-Organisationsteam in Bochum:

Dr. med. Ingrid Farzin, Ärztin für Allgemeinmedizin, V.i.S.d.P. 
Yvonne Lösch, Ärztin für Anästhesie 
Dr. med. Gabriele von Wahlert, Frauenärztin und Psychotherapeutin 
Anton Storms, Arzt für Neurologie und  Psychiatrie
Naoko Czarnetzki
Rima Ideguchi, Musiklehrerin, Musikerin, Übersetzerin
Fabian Liedtke, Musiklehrer u. Musiker
Arno Lohmann, Pfarrer i.R.
 
 

 

Samstag, 28. Juni 2025, Pauluskirche

Dr. Gabriele von Wahlert, Bremen 

Origami-Kraniche - traditionelles japanisches Symbol für Glück und langes Leben - Hoffnungssymbol für eine atomwaffenfreie Welt
 

Vortrag zum Nachhören hier anklicken (leider mit viel Hall in der Kirche)
Vortrag als PDF: Gabriele von Wahlert, Kraniche für Hiroshima für eine atomwaffenfreie Welt (PDF)